Archiv der Kategorie: Philosofiehn

Maschinenethik

Ich lese seit geraumer Zeit das „Hohe Luft“-Magazin und lese es gerne. Das Beiblatt „Digitalisierung“ einer kürzlich erschienen Ausgabe enthielt nun den Artikel „Ethik der Elektronen“, über den ich gestolpert bin. Gegenstand des Artikels ist eine Diskussion über die Notwendigkeit, dass algorithmische Entscheidungsfindung einem ethischen Kodex , einr Maschinenethik folgen muss. Da stelle ich mal die kühne Gegenthese auf: Nö, müssen sie nicht. Maschinenethik weiterlesen

Spontan oder überlegt

Immer wieder müssen wir spontan und gleichzeitig überlegt Entscheidungen fällen – das gelingt nicht jedem. Wenn jetzt auch noch hochrangige Politiker beginnen, sorglos Alternativen auszublenden, wird es kritisch: Wir müssen wohl doch unser eigenes Hirn zu Rate ziehen, bevor wir versehentlich die Büchse der Pandora öffnen. Aber wo anfangen zu hinterfragen und zu überlegen, wo enden? Was können wir im im Zeitalter von Fakenews und vermeintlicher Lügenpresse denn noch als Quellen glauben? Und was sollen wir tun? Spontan oder überlegt weiterlesen

Wertvolle Werte

Es gibt ja Klischees, die ich gerne erfülle: Ich sitze grade in einem Kaffee, fange an zu schreiben und fühle mich wie ein Journalist auf der Suche nach der einzig wahren Reportage. Das gefällt mir, passt es doch zum Thema: Was verbinde ich mit diesem Gefühl? Es ist der Wunsch über Dinge zu schreiben, die den Leser irgendwie berührt. Das mag mir bei dem einen oder anderen gelingen, das liegt dann sicher an ähnlichem Geschmack an Themen oder Schreibstil. Aber ich bringe ja nun auch immer meine persönlichen Bewertungen ein, hinter denen ein großes und oft benutztes Wort steht: Meine Werte. Wertvolle Werte weiterlesen

Sind Kinder wirklich wichtig?

Der geneigte Leser des Blogs wird sich evenuell an den Artikel Was ist wirklich wichtig erinnern. Nun, neueste Erkenntnisse dazu erfordern unbedingte Aufmerksamkeit und bedürfen daher einen neuen Blogeintrag. Ich habe mich also entschieden, das Thema noch einmal aufzugreifen und möchte Euch daran teilhaben lassen. Da das wirklich Wichtige wirklich wichtig ist, habe ich sogar vor, eine kleine Reihe daraus zu machen. Und um zu verhindern, dass Ihr einen der wichtigen Artikel verpasst, gibt es noch als eigene Kategorie das Schlagwort “WirklichWichtig”. Sind Kinder wirklich wichtig? weiterlesen

Mehr als ein Felsen im Meer

Ich muss einräumen, dass ich mich zwar auf den Kurzurlaub auf Helgoland freue, allerdings völlig unvorbereitet bin. Ein paar Klamotten, Buch, Zeitung, Kamera habe ich mit und ein paar Vorurteile: Nur ein Felsen im Meer, zwei Fußballfelder groß, Steilküste und fertig. Man kommt mittags an, geht nachmittags spazieren und hat abends alles gesehen. Glücklicherweise habe ich mich getäuscht. Mehr als ein Felsen im Meer weiterlesen

Brexit oder nicht, das ist hier die Frage

Vergangene Woche war in Groß-Britannien ein Referendum über den Austritt aus der EU – Brexit oder nicht. Es ist wie in den Medien berichtet recht knapp ausgefallen: ca 52% für den Austritt, 48% dagegen. Und in den Medien ist auch berichtet, was das alles bedeutet, wer was dazu gesagt hat, wer wen dafür beschimpft hat, und wie es weiter gehen könnte. Der erfahrene Suchmaschinennutzer findet sicher den einen oder anderen Hinweis, ich habe auch ein paar Quellen unten beigefügt. Was fehlt? Nur mein Kommentar dazu. Brexit oder nicht, das ist hier die Frage weiterlesen

What about Whataboutism?

In dem Artikel „Über rhetorische Ausweichmanöver“ des Zeit-Magazins Nr.24 geht es um Whataboutism, einem unschönen, aber wirkungsvollen rethorischen Stil. Ich selbst kenne ihn unter dem Namen Nebenkriegsschauplatz. Da bin ich doch verleitet zu sagen: What about other tricks? Schauen wir doch mal, wie wir unsere Rhetorik mit diesem und weiteren Mitteln aus der untersten Schublade der Dialektik aufrüsten können. What about Whataboutism? weiterlesen