Algorithmen-Evolution

Wenn der geneigte Leser jetzt einen Artikel über evolutionäre Algorithmen erwartet, muss ich ihn leider enttäuschen. Im üblichen Sinne des Wortes sind damit Algorithmen gemeint, die ähnlich den Vorgängen bei Genese und Vererbung Eigenschaften verändern und in einer Umgebung unter Beweis stellen müssen. Im Sinne diesen Artikels geht es bei der Algorithmen-Evolution um Evolutionsstufen von Algorithmen, also eher um die Diskussion “Einzeller – Mehrzeller – Mensch”. Schauen wir uns ein Beispiel an – aber Vorsicht: Das ist etwas trocken. Algorithmen-Evolution weiterlesen

20.000 Entscheidungen pro Tag – aber nur vier Situationstypen

Wir können gar nicht nicht-entscheiden. Zumindest wenn wir den Statistiken glauben, die da besagen, dass wir am Tag 20.000 Entscheidungen fällen. Ist mir schleierhaft wie jemand das zählen kann, ist aber auch egal – wir sind uns sicher einig, dass es sehr viele sind. Schauen wir uns mal an, welche Situationstypen es gibt, in denen wir entscheiden. 20.000 Entscheidungen pro Tag – aber nur vier Situationstypen weiterlesen

Googeln ohne Google

In der mittlerweile dritten Fortsetzung der beliebten Serie “Google-armes Leben” habe ich einen weiteren Schritt getan, von dem ich Euch berichten möchte. Es geht um merkwürdige Zufälle hinsichtlich der Online-Werbung: Vielleicht habt Ihr es auch schon erlebt, dass Ihr zu einem Thema X über Google recherchiert habt und anschließend auf allen möglichen Portalen dazu Werbung bekamt. Creepy? Ja, aber erklärbar. Und seit dem ist Googeln ohne Google angesagt. Googeln ohne Google weiterlesen

Zuviel des Guten

Auch als Philosoph ist man ja seinen Klischees verpflichtet. So treibe ich mich bekanntlich den ganzen Tag in Cafes herum, um meine Artikel zu verfassen, bin ein nicht ausgebildeter Schreiberling, tue es aber trotzdem und behaupte auch noch zu wissen, was wirklich wichtig ist. Und nun ist auch noch mein Sofa quasi verbraucht, weil ich in der Zeit, die ich nicht in Cafes verbringe,  ja nur faul herumsitze, um mich von meiner anstrengenden Arbeit in den Cafes zu erholen. Die spontane Idee, ein neues Sofa zu kaufen, erweist sich als Problem, das auf eine ganze Problemklasse zurückgeführt werden kann: Es gibt zuviel des Guten. Zuviel des Guten weiterlesen

Änderungen – eine neue Art Neujahrsvorsätze

Oh Ihr tapferen langjährigen Blog-Leser: Sicher habt Ihr noch den Artikel von Anfang 2016 präsent, in dem ich mich bereits schon einmal über Neujahrsvorsätze geäußert habe. Ich habe zwar eingeräumt, dass es ein durchaus verbreiteter Brauch ist, dem ich aber nur insofern folge, als dass ich meinen Vorsatz, keine zu haben, auch recht früh wieder aufgebe – so wie sehr viele eben auch ihre Vorsätze wieder aufgeben. Warum also einen weiteren Artikel dazu? Ich schlage eine kleine Änderung des Brauches vor. Änderungen – eine neue Art Neujahrsvorsätze weiterlesen

Alles fließt

Wir kennen Redensarten zur Dynamik unserer Umgebung: Die Zeit zerrinnt zwischen den Fingern, das Hamsterrad der täglichen Arbeit, wie gewonnen so zerronnen. Das hat Heraklit, ein griechischer Philosoph, bereits 500 v. Chr. erkannt, als er das Axiom “Alles fließt” aufstellte. Ein paar weitere Erkenntnisse haben sich in den letzten 2500 Jahren aber dann noch noch ergeben. Alles fließt weiterlesen

Wichtig versus Dringend

Wenn wir festellen, dass unsere Zeit nicht reicht, alle Dinge zu tun, die zumindest gefühlt anstehen, fangen wir an, den Aufgaben eine Reihenfolge zu geben. Eine wichtige Art, die Themen zu gruppieren, ist die Aufteilung nach Wichtig versus Dringend. Allgemein empfohlen wird, dass wir uns auf die dringenden Themen stürzen sollen, aber so einfach ist es natürlich mal wieder nicht. Wichtig versus Dringend weiterlesen