Archiv der Kategorie: Philosofiehn

20.000 Entscheidungen pro Tag – aber nur vier Situationstypen

Wir können gar nicht nicht-entscheiden. Zumindest wenn wir den Statistiken glauben, die da besagen, dass wir am Tag 20.000 Entscheidungen fällen. Ist mir schleierhaft wie jemand das zählen kann, ist aber auch egal – wir sind uns sicher einig, dass es sehr viele sind. Schauen wir uns mal an, welche Situationstypen es gibt, in denen wir entscheiden. 20.000 Entscheidungen pro Tag – aber nur vier Situationstypen weiterlesen

Zuviel des Guten

Auch als Philosoph ist man ja seinen Klischees verpflichtet. So treibe ich mich bekanntlich den ganzen Tag in Cafes herum, um meine Artikel zu verfassen, bin ein nicht ausgebildeter Schreiberling, tue es aber trotzdem und behaupte auch noch zu wissen, was wirklich wichtig ist. Und nun ist auch noch mein Sofa quasi verbraucht, weil ich in der Zeit, die ich nicht in Cafes verbringe,  ja nur faul herumsitze, um mich von meiner anstrengenden Arbeit in den Cafes zu erholen. Die spontane Idee, ein neues Sofa zu kaufen, erweist sich als Problem, das auf eine ganze Problemklasse zurückgeführt werden kann: Es gibt zuviel des Guten. Zuviel des Guten weiterlesen

Änderungen – eine neue Art Neujahrsvorsätze

Oh Ihr tapferen langjährigen Blog-Leser: Sicher habt Ihr noch den Artikel von Anfang 2016 präsent, in dem ich mich bereits schon einmal über Neujahrsvorsätze geäußert habe. Ich habe zwar eingeräumt, dass es ein durchaus verbreiteter Brauch ist, dem ich aber nur insofern folge, als dass ich meinen Vorsatz, keine zu haben, auch recht früh wieder aufgebe – so wie sehr viele eben auch ihre Vorsätze wieder aufgeben. Warum also einen weiteren Artikel dazu? Ich schlage eine kleine Änderung des Brauches vor. Änderungen – eine neue Art Neujahrsvorsätze weiterlesen

Karriere bei Twitter: Mein erster Retweet

Der tapfere Leser meines Blogs weiß, dass ich ein ungelernter Schreiberling bin – genauer gesagt war. Dieser Makel habe ich jetzt abgelegt – ich habe den Kurs „Online-Journalismus“ im Medienbüro Hamburg besucht. Ich bin jetzt also journalistisch fortgebildet. Und bei Twitter. Und habe meinen ersten Retweet. Karriere bei Twitter: Mein erster Retweet weiterlesen

Wichtig versus Dringend

Wenn wir festellen, dass unsere Zeit nicht reicht, alle Dinge zu tun, die zumindest gefühlt anstehen, fangen wir an, den Aufgaben eine Reihenfolge zu geben. Eine wichtige Art, die Themen zu gruppieren, ist die Aufteilung nach Wichtig versus Dringend. Allgemein empfohlen wird, dass wir uns auf die dringenden Themen stürzen sollen, aber so einfach ist es natürlich mal wieder nicht. Wichtig versus Dringend weiterlesen

Maschinenethik

Ich lese seit geraumer Zeit das „Hohe Luft“-Magazin und lese es gerne. Das Beiblatt „Digitalisierung“ einer kürzlich erschienen Ausgabe enthielt nun den Artikel „Ethik der Elektronen“, über den ich gestolpert bin. Gegenstand des Artikels ist eine Diskussion über die Notwendigkeit, dass algorithmische Entscheidungsfindung einem ethischen Kodex , einr Maschinenethik folgen muss. Da stelle ich mal die kühne Gegenthese auf: Nö, müssen sie nicht. Maschinenethik weiterlesen

Spontan oder überlegt

Immer wieder müssen wir spontan und gleichzeitig überlegt Entscheidungen fällen – das gelingt nicht jedem. Wenn jetzt auch noch hochrangige Politiker beginnen, sorglos Alternativen auszublenden, wird es kritisch: Wir müssen wohl doch unser eigenes Hirn zu Rate ziehen, bevor wir versehentlich die Büchse der Pandora öffnen. Aber wo anfangen zu hinterfragen und zu überlegen, wo enden? Was können wir im im Zeitalter von Fakenews und vermeintlicher Lügenpresse denn noch als Quellen glauben? Und was sollen wir tun? Spontan oder überlegt weiterlesen